RKI: WMA (w/m/d)

RKI: WMA (w/m/d)

Das Robert Koch-Institut (RKI) wurde im Jahre 1891 gegründet. Damit ist es eines der ältesten biomedizinischen Forschungsinstitute weltweit. Heute ist das RKI das nationale Public Health Institut mit über 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einer exzellenten Forschungsinfrastruktur und modernen Arbeitsprozessen.

Wir suchen für das Fachgebiet 32 „Surveillance“ in der Abteilung 3 „Infektionsepidemiologie“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31. Dezember 2020 eine/-n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/
Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)

(je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD).

Mittels des elektronischen Meldesystems „DEMIS“ soll das existierende Meldesystem für Infek-tionskrankheiten gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) weiter entwickelt werden, so dass bisher fehlende bzw. nur unzureichend vorhandene Funktionalitäten ergänzt werden. Dies soll die Effizienz des Meldesystems steigern, damit Informationen zu auftretenden Infektionskrankheiten schneller bei den Verantwortlichen in Gesundheitsämtern, den zuständigen Landesstellen der Bundesländer und am RKI vorliegen.

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Universitätsstudium der Humanmedizin (Staatsexamen) oder eines ver-wandten Fachgebiets (Master/Diplom)
  • eine Promotion ist erwünscht
  • eine Zusatzqualifikation mit dem Schwerpunkt Epidemiologie (z. B. MPH, MSE, MSAE, PAE, FETP, EPIET, EIS), eine abgeschlossene fachärztliche Weiterbildung für Öffentliches Gesundheitswesen oder mehrjährige praktische Berufserfahrung im medizinisch-epidemiologischen Bereich ist von Vorteil
  • Erfahrungen im Bereich medizinische Informatik oder mit Medizininformationssystemen sind von Vorteil, insbesondere Vorerfahrung auf dem Gebiet der Softwareentwicklung (Scrum-Prozesse)
  • fundiertes Wissen und praktische Erfahrungen in der Anwendung epidemiologischer Methoden und auf dem Gebiet der Infektiologie sind erwünscht
  • Erfahrungen mit dem IfSG, den internationalen Gesundheitsvorschriften und dem ECDC sind von Vorteil
  • mehrjährige praktische Erfahrung mit dem nationalen Surveillance System
  • mehrjährige Erfahrungen mit der technischen Umsetzung des Meldewesens gemäß IfSG sind erwünscht
  • praktische Erfahrung im Verfassen und Redigieren wissenschaftlicher Veröffentlichungen in deutscher und englischer Sprache
  • sehr gute Anwenderkenntnisse der Büro-EDV-Standardanwendungen (MS-Office)
  • Sprachkenntnisse (CEFR-Niveau): Deutsch und Englisch mind. C1 (fachkundige Sprach-kenntnisse)

Aufgaben

  • Koordination der epidemiologischen Konzeption, Entwicklung und methodischen Weiterentwicklung eines elektronischen Meldesystems für den Infektionsschutz im Rahmen des Natio-nalen Surveillance Systems gemäß IfSG
  • kontinuierlicher Austausch und Abgleich zwischen technischen und epidemiologischen Anforderungen an ein elektronisches Meldesystem
  • Austausch mit allen für IT-Aspekte des Systems relevanten Beteiligten, inklusive Softwarehe-stellern, Datenschutzbeauftragten, Gematik etc.
  • Kommunikation des Projektfortschritts zwischen RKI und externen Beteiligten
  • Unterstützung bei der methodischen Weiterentwicklung und Koordinierung der Qualitätskontrolle im Nationalen Surveillance System (insbesondere SurvNet und SurvStat), einschließlich der Entwicklung von Falldefinitionen, Variablenplänen und neuen Meldeinhalten
  • Mitarbeit bei der Erfüllung der Aufgaben des Fachgebiets als zentrale, erregerübergreifende Anlauf- und Koordinierungsstelle der Abteilung für den Bereich Surveillance
  • Vertretung des RKI in nationalen und internationalen Fachgremien
  • Unterstützung bei fachgebietsübergreifenden Aufgaben

Die zu besetzende Stelle „DEMIS Epi-Tech-Koordination“ arbeitet eng mit der Stelle „DEMIS Bund-Länder-Koordination“ zusammen und vertritt diese im Bedarfsfall.

Frist: 12.08.19

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gepostet von DGSMP veröffentlicht im Juli 2019