Leiter (w/m/d), „Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen“, BAuA, Berlin

Leiter (w/m/d), „Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen“, BAuA, Berlin

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Dabei stellt der stetige Wandel der Arbeitswelt den Arbeitsschutz vor immer neue Herausforderungen. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 750 Beschäftigte.

Leiter (w/m/d) der Gruppe 3.1 „Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen“, BAuA, Berlin

bis Besoldungsgruppe A15 BBesO / Entgeltgruppe 15 TVöD
Vollzeit / Teilzeit
unbefristet

Wir bieten

  • eine interessante verantwortungsvolle Tätigkeit an der Schnittstelle von Forschung und Politikberatung
  • gutes Arbeitsklima und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem multidisziplinären Team
  • gleitende Arbeitszeiten
  • Möglichkeiten, berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren
  • hervorragende Ausstattung und Infrastruktur
  • engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit des Bezugs eines Jobtickets
  • ein engagiertes betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Möglichkeit der Verbeamtung nach Einarbeitung bei Vorliegen der Voraussetzungen (Eignung, Befähigung, fachliche Leistung)

Voraussetzungen

  • erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion in Humanmedizin, Epidemiologie, Public Health, Arbeitswissenschaft oder benachbarten Fachrichtungen
  • fortgeschrittene Kenntnisse in Public Health/Epidemiologie, vorzugsweise der Epidemiologie von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel oder Muskel-Skelett-Erkrankungen
  • ausgewiesene Forschungserfahrung verbunden mit entsprechenden Publikationen auf dem Gebiet der Arbeitsepidemiologie, möglichst mit Expertise in arbeitsphysiologischer Laborforschung
  • Erfahrung in der Leitung (interdisziplinärer) Forschungsteams
  • Interesse an und Offenheit für interdisziplinäre evidenzbasierte Forschung zu praxisrelevanten Fragestellungen z.B. zu gesundheitlichen Folgen der Digitalisierung oder Diversität
  • Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln und im Projektmanagement
  • Grundkenntnisse in der Rechts-und Regelsetzung zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, wenn möglich mit Erfahrung in der wissenschaftlichen Politikberatung
  • sehr gute Englischkenntnisse
  • Interesse an einer Beteiligung an der universitären Lehre und der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist wünschenswert
  • Bereitschaft zu Dienstreisen

Aufgaben

  • Planung und Durchführung von Forschungsprojekten zu den Schwerpunkten der Gruppe
  • Beteiligung an der Erstellung von Leitlinien und Evaluation von Interventionsansätzen mit dem
  • Schwerpunkt auf Herz-Kreislauf-und Stoffwechsel-Erkrankungen
  • Anpassung von Methoden der Gefährdungsbeurteilung bei physischer Belastung (v.a. von
  • Leitmerkmalmethoden) basierend auf arbeitsphysiologischer Laborforschung und Anregungen aus den Betrieben sowie dem damit verbundenen Praxistransfer
  • Innovative methodische Weiterentwicklungen zur ganzheitlichen Erfassung von physischen und psychischen Belastungs-, Beanspruchungs-und Gesundheitsindikatoren
  • Publikations -und Vortragstätigkeit
  • Einwerben von Drittmitteln
  • Politikberatung zu den Themen der Fachgruppe
  • wissenschaftlichen Kooperationen zu Schwerpunktbereichen epidemiologischer und/oder arbeitsphysiologischer Forschung

Frist: 14.03.2021

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gepostet von DGSMP veröffentlicht im Februar 2021