Planetary Health: Umwelt-, Geo- und Gesundheitsdaten integrieren
Wie lassen sich Umwelt-, Geo- und Gesundheitsdaten sinnvoll zusammenführen, um Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier und Umwelt besser zu verstehen? Der Workshop „Integrating and analyzing environmental, geographical, and health data“ bringt vom 29.–30. Oktober 2026 in Hannover Wissenschaftler:innen und Public-Health-Expert:innen zusammen, um methodische Herausforderungen und Forschungschancen im Bereich Planetary Health zu diskutieren.
Die Arbeitsgruppen Umweltmedizin, Exposition und Risikobewertung (DGEpi, GMDS, DGSMP) sowie Gesundheitsgeographie und Arbeitsepidemiologie (DGEpi) laden zu einem zweitägigen Workshop rund um das Thema Planetary Health ein.
Der Workshop widmet sich der Frage, wie sich Gesundheitsindikatoren mit Daten aus unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Auflösungen verknüpfen lassen – etwa zu Umweltvariablen (Luftschadstoffe, Lärm, Temperatur), natürlicher und gebauter Infrastruktur sowie sozio-demografischen und sozio-ökonomischen Determinanten. Diskutiert werden zudem geeignete statistische und analytische Methoden sowie die Umsetzung der FAIR-Datenprinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable).
Keynotes:
- Prof. Dr. Till Bärnighausen (Universität Heidelberg, Heidelberg Institute of Global Health)
- Prof. Ben Wheeler, PhD (University of Exeter, European Centre for Environment and Human Health)
Zusätzlich informieren Vertreterinnen der DFG und des Stifterverbands über Förderprogramme im Bereich Planetary Health und stehen für individuelle Beratung zu Projektideen zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Anmeldung und Abstracteinreichung.
gepostet von DGSMP veröffentlicht im Juli 2026


