Gesundheitsökonomie versus Sozialmedizin
Wie viel Ökonomisierung verträgt ein
solidarisches Gesundheitssystem?

Essen 2012

      12. - 14. September 2012

      Sehr geehrte Damen und Herren,Portrait von Herr Professor Dr. Jürgen Wasem
      liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur Jahrestagung 2012 der Deutschen

Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) im September 2012 (12.9.-14.9.) nach Essen ein.

Der Sozialstaat genießt bei den Bürgern nach wie vor eine hohe Akzeptanz. Dies gilt auch für das solidarisch organisierte Gesundheitssystem. Zugleich aber führt die Schere zwischen Angebot an medizinischen Innovationen und der Nachfrage einer alternden Bevölkerung einerseits und der Finanzierungs-bereitschaft über öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben andererseits zu einem steigenden Druck, Gesundheitsversorgung wirtschaftlich zu organisieren. Ökonomische Anreize für die Beteiligten, Kosten-Nutzen-Bewertung medizinischer Leistungen, Budgetierung und Pauschalierung der Vergütung, Kassenwettbewerb heißen die Stichworte.

Inwieweit aber kann es gelingen, Gesundheitsversorgung nach wirtschaftlichen Kriterien zu organisieren, ohne dass der solidarische Charakter des Gesundheitssystems beeinträchtigt wird? Mit anderen Worten: Steht Gesundheitsökonomie gegen Sozialmedizin? Wie viel Ökonomisierung verträgt ein solidarisches Gesundheitssystem?

Wir freuen uns, Sie zur Jahrestagung 2012 auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen begrüßen zu dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Jürgen Wasem

 

 

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