"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

WSA: Doktorandenstipendien (m/w)

Die Lieselotte und Dr. Karl Otto Winkler-Stiftung vergibt im Frühjahr 2018 ein Doktorandenstipendium mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Arbeitsmedizin zu fördern.

Voraussetzungen

  • Hochschulstudium der Medizin oder einer angrenzenden Wissenschaft
  • Thema mit Bezug zur Arbeitsmedizin oder arbeitsbezogenen Gesundheit
  • gute Studienleistungen

Auswahlkriterien

  • Originalität der Fragestellung
  • methodische Stringenz
  • Relevanz der Ergebnisse für die arbeitsmedizinische Praxis

Ausstattung und Bedingungen

  • monatliche Raten von 600 €
  • zusätzlich 500 € pauschal zur Anschaffung von Fachliteratur und zum Besuch wissenschaftlicher Tagungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Doktorarbeit stehen
  • Laufzeit maximal ein Jahr

Frist: 01.04.18

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LBI-HTA: WMA (m/w)

Das Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment versteht sich als unabhängige Instanz der wissenschaftlichen Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen. Wir bieten die wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungen zu Gunsten eines effizienten und angemessenen Ressourceneinsatzes. Unsere Themen kommen von wesentlichen Entscheidungsträgern des österreichischen Gesundheitswesens (z.B.: Hauptverband Österreichischer Sozialversicherungsträger, Bundesministerium für Gesundheit, Gesundheitsfonds der 9 Bundesländer). Wir arbeiten in einem Team von WissenschafterInnen aus den Bereichen Medizin, Gesundheitswissenschaften, Kommunikationswissenschaft, Gesundheitsökonomie, etc. und zahlreichen klinischen ExpertInnen. Dafür brauchen wir Unterstützung und suchen ab 01.04.2018 in Wien eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (senior, advanced)

(Vollzeitstelle, derzeit befristet auf die Dauer des Instituts/ Feb. 2020 - mit der Option auf Verlängerung in „neuem“ Institut in anderer Rechtsform)

Wir bieten eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe in einem interdisziplinären Team mit einem Mindestgehalt von € 3.300.- brutto monatlich. (Je nach Qualifikation und Erfahrung ist auch eine höhere Einstufung möglich.)

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Dr.) in Humanmedizin
  • gute Kenntnisse in der Methode der Durchführung von systematischen Übersichtsarbeiten (inkl. „critical appraisal“, klinischer Epidemiologie und Statistik)
  • Berufserfahrung im Bereich EbM/Evidence Based Medicine
  • Befähigung „juniors“ zu unterstützen
  • gutes Englisch (fließend) in Wort und Schrift
  • exzellenter Kommunikationsstil und rhetorische Gewandtheit
  • gute MS-Office Kenntnisse
  • einen raschen Blick für das Wesentliche
  • Bereitschaft und Befähigung zu „akademischer Tätigkeit“ (Verfassen wissenschaftlicher
    Publikationen, Abhalten von Vorträgen auf Tagungen)
  • Teamfähigkeit und Wille mit anderen Disziplinen gleichwertig zusammen zu arbeiten
  • Bereitschaft, sich dem nicht immer konfliktfreien Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Auftraggebern/ Zahlern und Leistungserbringern auszusetzen

Aufgaben

  • Wissenschaftliche Analyse medizinischer Interventionen im Bereich Spitalsmedizin mittels
    • umfassender Bewertung von Originalliteratur zu Fragen der Wirksamkeit und Sicherheit
    • sowie der wissenschaftlichen, aber politikrelevanten Synthese und Präsentation des Wissens

Frist: 28.02.18

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UMG: (W2) Professur (m/w)

An der Universitätsmedizin Greifswald, rechtsfähige Teilkörperschaft der Universität Greifswald, ist eine

Kurt-Alphons Jochheim-Stiftungsprofessur (W2) für Physikalische und Rehabilitative Medizin

(der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV)

an der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Rehabilitative Medizin zu besetzen. Die Professur ist zunächst auf 5 Jahre befristet mit der Möglichkeit der Verlängerung bzw. Entfristung vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Einstellung sind gemäß § 58 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern neben der Erfüllung der allgemeinen dienstrechtlichen Vorschriften ein abgeschlossenes Hochschulstudium, umfangreiche Erfahrungen in der Lehre, die Promotion und Habilitation bzw. habilitationsäquivalente Leistungen in einem relevanten Fach sowie der Nachweis mehrjähriger Lehrerfahrung, weiterhin der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin oder der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie und Balneologie.

Es werden durch Publikationen und Drittmitteleinwerbungen ausgewiesene Expertisen im Themenfeld der Forschungsgebiete Physikalische Therapie und Rehabilitation vorausgesetzt.

Aufgaben

Gesucht wird ein/e international ausgewiesene/r Wissenschaftler/in, der/die das Fach Physikalische und Rehabilitative Medizin in Forschung und Lehre vollumfänglich vertritt. Zu den dienstlichen Aufgaben der Professur gehören insbesondere die Durchführung von Forschungsprojekten im Themenbereich Physikalische und Rehabilitative Medizin unter besonderer Berücksichtigung unfallmedizinischer Schwerpunkte, die Übernahme von Aufgaben in der studentischen Ausbildung, wenn möglich die Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten. Die Wahrnehmung von Aufgaben in der Krankenversorgung wird vorausgesetzt. Der/Die Stiftungsprofessor/in soll diese Aufgaben in enger Kooperation mit anderen Institutionen der Universitätsmedizin und deren Kooperationspartnern wahrnehmen und darüber hinaus weitere Kooperationen aufbauen.

Frist: 02.03.18

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IFA: WMA (m/w)

Die Medizinische Fakultät ist integraler Bestandteil der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und wirkt mit dem Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. in Forschung, Lehre und Krankenversorgung zusammen. Das Forschungsprofil der Fakultät wird durch die beiden Schwerpunkte „Immunologie einschließlich Molekulare Medizin der Entzündung“ und „Neurowissenschaften“ geprägt. Pro Jahr werden ca. 185 Studierende der Humanmedizin immatrikuliert.

Am Institut für Allgemeinmedizin (Direktor: Prof. Herrmann) ist ab dem 01.04.2018 eine Stelle als

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter

im Fachgebiet Allgemeinmedizin für Ärzte /Sozial- und Gesundheitswissenschaftler in Teilzeit mit 25 v. H. bis 50 v. H. befristet für 2 Jahre zu besetzen; mit der Option auf Verlängerung.

Als universitäre Allgemeinmedizin verstehen wir uns als Brücke zwischen Universitätsmedizin und hausärztlicher Versorgung. In der Lehre sind wir in der ärztlichen Ausbildung über die Allgemeinmedizin hinaus auch in anderen Modulen maßgeblich beteiligt (z.B. Berufsfelderkundung, Medizin des alten Menschen, Naturheilverfahren). Unsere wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Versorgungs-, Professions- und Lehrforschung. Auch in der Entwicklung innovativer Formen der Primärversorgung sind wir engagiert. Drittmittelprojekte der DFG, des BMBF sowie weiterer Stiftungen mit vor allem qualitativer empirischer Methodik haben die Forschungsentwicklung in den letzten Jahren gestärkt (Polypharmazie, psychische Erkrankungen, Wissenstransfer mit den Neurowissenschaften, Demenz, neue Versorgungsformen).

Wir suchen eine Persönlichkeit mit Interesse an allgemeinmedizinischer Lehre und Forschung, der es Freude bereitet, sich mit seinen wissenschaftlichen Kompetenzen in unser Team einzubringen und diese auszubauen.

Unser Angebot

  • ein innovatives, freundliches Arbeitsumfeld im interdisziplinären Team
  • Kooperation mit sozial- und bildungswissenschaftlichen Instituten
  • beste Entwicklungsmöglichkeiten und Unterstützung beim Ausbau Ihrer eigenen Qualifikation, Kompetenz und Karriere (Promotion, Habilitation, etc.)
  • Förderung eigener Forschungs- und Lehrprojekte, flexible Arbeitsgestaltung

Erwünscht

  • Promotion, MPH oder MSc Epidemiology o.ä.
  • Kenntnisse in Projektmanagement, Medizinsoziologie, Gesundheitswissenschaften
  • Erfahrungen mit qualitativer und/oder quantitativer empirischer Methoden

Voraussetzungen

  • Interesse an Lehre und Forschung
  • Erfahrungen in der Bearbeitung wissenschaftlicher Texte
  • Lehrerfahrungen, möglichst im Bereich der Allgemeinmedizin, etc.

Aufgaben

  • Beteiligung an der Lehre von Studierenden der Medizin
  • Methodische Betreuung wissenschaftlicher Forschungsprojekte und Promotionen
  • Mitarbeit bei der Akquise und Durchführung neuer Forschungsprojekte

Frist: 21.02.18

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MHH: Wissenschaftler (m/w)

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) zählt weltweit zu den führenden Zentren im Bereich der universitären medizinischen Einrichtungen. Mit unserer Forschung und Krankenversorgung setzen wir national und international Akzente. Regional sind wir hervorragend und auf hohem Niveau vernetzt. Sowohl hochschulintern als auch mit Wissenschaftseinrichtungen außerhalb der MHH praktizieren wir sehr erfolgreich interdisziplinäre Zusammenarbeit, was sich in dem hohen Drittmittelaufkommen der MHH widerspiegelt, mit dem die Hochschule führend ist unter den medizinisch-universitären Einrichtungen in Deutschland.

Die Medizinische Soziologie an der Medizinischen Hochschule Hannover beschäftigt sich mit der Rolle sozialer Faktoren bei Ausbruch und Verlauf von Krankheiten. Der Hauptschwerpunkt der Abteilung ist die Untersuchung der langzeitlichen Morbiditätsentwicklung sowie ihrer sozialen Folgen. Das Thema wird von einer interdisziplinären Forschungsgruppe anhand von GKV-, Survey- und Registerdaten bearbeitet.

In diesem Forschungsschwerpunkt ist für das Forschungsprojekt „Die Morbiditätskompression und ihre Alternativen im Kontext gesundheitlicher Ungleichheit“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für

eine Wissenschaftlerin/einen Wissenschaftler

zu besetzen.

Wir bieten

  • eine Teilzeitstelle (75 %) mit gleitender Arbeitszeit. Die Stelle steht zunächst für bis zu 24 Monate zur Verfügung.
  • eine Vergütung je nach Qualifikation und Vorkenntnissen gemäß TV-L
  • die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation
  • eine kollegiale Einarbeitung und vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • ein umfangreiches Gesundheitsprogramm für Beschäftigte
  • eine zuverlässige Familienunterstützung und eine Kindertagesstätte mit Notfallkinderbetreuung
  • Es werden die üblichen sozialen Leistungen des öffentlichen Dienstes geboten.

Voraussetzungen

  • Studienabschluss in Epidemiologie, Demografie, Public Health, Soziologie, Psychologie oder vergleichbar
  • sichere Beherrschung der quantitativen Forschungsmethoden sowie der Verfahren der Survival-Analyse
  • Kenntnisse in der Arbeit mit großen Datensätzen, wie z. B. GKV-Daten, Registerdaten
  • sehr gute Beherrschung von Statistikprogrammen, wünschenswert STATA
  • Erfahrung im wissenschaftlichen Publizieren
  • sichere Beherrschung der englischen Sprache
  • Teamfähigkeit
  • strukturiertes, eigenständiges Arbeiten

Aufgaben

Ihre Aufgaben im Projekt sind die multivariate Analyse längsschnittlicher Daten aus unterschiedlichen Quellen, die Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Kongressen sowie die Publikation der Ergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften.

Frist: 28.02.18

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© 2018 Lehrstuhl für Medizinmanagement