"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

PUM: WMA (m/w)

Am Fachbereich Medizin, Institut für Versorgungsforschung und Klinische Epidemiologie, Leiter: Prof. Dr. M. Geraedts, ist - vorbehaltlich der noch zu klärenden Finanzierung - zum 01.07.2017 befristet für 12 Monate die drittmittelfinanzierte Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei entsprechender Qualifikation bis zur Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. Es handelt sich um eine Projektstelle, die nicht nach § 2 Abs. 1 des WissZeitVG befristet wird. Eine wissenschaftliche Qualifizierung ist nicht Ziel und Aufgabe des Beschäftigungsverhältnisses.

Die Anstellung erfolgt im Projekt „10-Jahres-Evaluation der populationsbezogenen Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal - Aufbau- und Konsolidierungsphase“, das im Rahmen des Innovati-onsfonds vom Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert wird. Ziel des in Marburg durchgeführten Teilprojektes ist die Entwicklung von Qualitätsindikatoren, die die Basis der Evaluation darstellen.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) der Medizin, Gesundheitswissenschaften oder Soziologie, Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung wissenschaftlicher Studien mit dem Fokus Qualität und Qualitätsbestimmung in der Gesundheitsversorgung sowie in der Entwicklung von Qualitätsindikatoren. Erwartet werden weiterhin Erfahrungen in der Literaturanalyse und Durchführung von Fokusgruppen. Die einzustellende Person soll über eine selbstständige, systematische und präzise Arbeitsweise verfügen und engagiert und zuverlässig in der Arbeitsgruppe mitarbeiten.

Aufgaben

Die einzustellende Person ist verantwortlich für die Recherche und Formulierung von Qualitätsindikatoren, Analyse der Projektprogramme und -ziele, Organisation und Durchführung von Fokusgruppen sowie deren Auswertung sowie die Mitarbeit an Publikationen/Projektberichten.

Frist 12.05.17

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UB: WMA (m/w)

An der Universität Bremen ist in der Abteilung Sozialepidemiologie im Institut für Public Health und Pflegeforschung (Fachbereich 11) voraussichtlich zum 01.07.2017 – unter dem Vorbehalt der endgültigen Mittelbewilligung und Stellenfreigabe – eine Stelle als

wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Epidemiologie/Statistik

in der Tarifgruppe 13 TV-L mit 100% der regulären Arbeitszeit bis zum 30.06.2021 zu besetzen. Die Stelle kann auch mit Teilzeitkräften besetzt werden, Bewerbungen auf eine 50%- oder 75%-Stelle sind willkommen.

Die Abteilung Sozialepidemiologie koordiniert das BMBF-geförderte Verbundprojekt INGER (Integrating gender into environmental health research: Building a sound evidence basis for gender-sensitive prevention and environmental health protection). In diesem interdisziplinären Projekt arbeiten Forschende aus Umweltepidemiologie, Umwelttoxikologie, Public Health sowie sozialwissenschaftlicher Genderforschung zusammen. Das Verbundprojekt INGER hat zum Ziel, Methoden für eine geschlechtersensible Datenerhebung und Datenanalyse in populationsbasierten Studien zu umweltbezogener Gesundheit zu entwickeln und zu erproben.

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem interdisziplinären Team mit kollegialem Arbeitsklima
  • Einbindung in nationale und internationale Netzwerke

Erwünscht sind

  • Erfahrungen mit fortgeschrittenen statistischen Datenanalyseverfahren (z.B. Mehrebenenmodelle, Strukturgleichungsmodelle)
  • Kenntnisse zu Umwelt und Gesundheit
  • Kenntnisse von Konzepten geschlechtersensibler Forschung in Public Health
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • Sehr gute Englischkenntnisse

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Epidemiologie, Statistik, Public Health oder verwandten Bereichen (Masterabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss)
  • Ausgewiesene Methodenkompetenz im Bereich statistischer Datenanalysen (SAS, R)
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und neuen Forschungsansätzen
  • Eigeninitiative, wissenschaftliche Kreativität, Organisations- und Koordinationsgeschick, Teamfähigkeit

Aufgaben

  • Entwicklung von Operationalisierungen von Geschlechterkonzepten für Fragebögen und für Datenanalysen zu ausgewählten Fragestellungen im Bereich Umwelt und Gesundheit
  • Konzeption und Durchführung multivariabler Datenanalysen zur Erprobung neuer methodischer Ansätze zur Integration von Geschlecht (Sex/Gender) in statistischen Analysen zu umweltbezogener Gesundheit
  • Koordination des Forschungsverbundes
  • Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Projektergebnisse

Frist 11.05.17

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SDK: Förderungsschwerpunktprogramm „Patientenorientierung“

Der Nationale Krebsplan ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und der Deutschen Krebshilfe. Ziel ist die Verbesserung der Krebsbekämpfung durch ein effektives, zielgerichtetes und aufeinander abgestimmtes Handeln aller Verantwortlichen im Rahmen eines langfristig ausgerichteten Koordinierungs- und Kooperationsprogramms. Das Handlungsfeld 4 des Nationalen Krebsplans widmet sich der Stärkung der Patientenorientierung. In den entsprechenden Zielepapieren wurde zu dieser Thematik ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf identifiziert.

Ausschreibung der Deutschen Krebshilfe

Förderungsschwerpunktprogramm „Patientenorientierung“

Es können Projekte beantragt werden, die sich - unter Berücksichtigung der verschiedenen Phasen einer Krebserkrankung - mit folgenden Themen befassen:

Themen

Evaluation von Maßnahmen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz der Leistungserbringer

  • Erforschung der Effektivität von Maßnahmen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz von Ärztinnen und Ärzten und anderen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen anhand Patienten-relevanter Outcome-Parameter (wie zum Beispiel psychosoziale Be- bzw. Entlastung, Informiertheit, Entscheidungsfindung, Adhärenz und Lebensqualität).

Patientenkompetenz bezüglich Erkrankung und Versorgung

Da die Patientenkompetenz bislang noch wenig erforscht ist, sollen den im Rahmen des Förderschwerpunktprogrammes gestellten Anträgen eine wissenschaftliche Definition sowie ein Instrument zur Erfassung der Patientenkompetenz zugrunde liegen.

  • Systematische Untersuchung der Kompetenz von Krebspatientinnen und -patienten unter Berücksichtigung soziodemographischer Merkmale, Einstellungen, subjektiver Präferenzen und subjektiver Relevanz.
  • Systematische Untersuchung der Wünsche und Bedürfnisse von Krebspatientinnen und -patienten hinsichtlich einer Stärkung ihrer Kompetenz bezüglich Erkrankung und Versorgung.
  • Untersuchung der Prozesse, Maßnahmen und Faktoren im Rahmen der Patientenversorgung im Hinblick auf stärkende bzw. hindernde Umstände bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Patientenkompetenz.

Partizipative Entscheidungsfindung

  • Untersuchung der Prozesse, Maßnahmen und Faktoren im Rahmen der Patientenversorgung bezüglich ihrer positiven sowie negativen Auswirkungen auf die partizipative Entscheidungsfindung.
  • Entwicklung konkreter Modelle und Konzepte zur Integration partizipativer Entscheidungsfindung in die onkologische Versorgung unter Beachtung bestehender medizinischer Leitlinien.

Wichtige Hinweise

  • Einzelanträge sowie Verbundanträge mit bis zu drei an einem Verbund beteiligten Arbeitsgruppen sind möglich.
  • Das Antrags-/Begutachtungsverfahren ist dreistufig: Absichtserklärungen sind bis zum 29.05.2017, 13.00 Uhr einzureichen. Kurzanträge müssen der Deutschen Krebshilfe spätestens am 29.06.2017, 13.00 Uhr vorliegen. Bei positiver Vorbegutachtung sind ausgearbeitete Anträge bis zum 11.12.2017, 13.00 Uhr einzureichen. Die fristgerechte Vorlage einer Absichtserklärung ist Voraussetzung für die Einreichung eines Kurzantrages.

Frist 29.05.17

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UB: WMA (m/w)

An der Universität Bremen ist in der Abteilung Sozialepidemiologie im Institut für Public Health und Pflegeforschung (Fachbereich 11) voraussichtlich zum 01.07.2017 – unter dem Vorbehalt der endgültigen Mittelbewilligung und Stellenfreigabe – eine Stelle als

wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Epidemiologie/Statistik

in der Tarifgruppe 13 TV-L mit 65% der regulären Arbeitszeit bis zum 30.06.2021 zu besetzen.

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem interdisziplinären Team mit kollegialem Arbeitsklima
  • Einbindung in nationale und internationale Netzwerke

Erwünscht sind

  • Erfahrungen mit fortgeschrittenen statistischen Datenanalyseverfahren (z.B. Mehrebenenmodelle, Strukturgleichungsmodelle)
  • Kenntnisse von Konzepten geschlechtersensibler Forschung in Public Health
  • Sozialepidemiologische Kenntnisse
  • Sehr gute Englischkenntnisse

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Epidemiologie, Statistik, Public Health oder verwandten Bereichen (Masterabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss)
  • Ausgewiesene Methodenkompetenz im Bereich statistischer Datenanalysen (SAS, R)
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und neuen Forschungsansätzen
  • Eigeninitiative, wissenschaftliche Kreativität, Teamfähigkeit

Aufgaben

  • Systematische Recherche zu gendertheoretischen Konzepten und deren Operationalisierung in epidemiologischer Forschung
  • Weiterentwicklung von Operationalisierungen von Geschlechterkonzepten, insbesondere Intersektionalitätsansätzen, in der quantitativen Datenanalyse zu Geschlecht und Gesundheit
  • Erprobung der neu entwickelten Konzepte und Analysestrategien in der multivariablen Datenanalyse zu ausgewählten Fragestellungen der Gesundheitsberichterstattung
  • Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Projektergebnisse

Frist 11.05.17

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UKD: diverse WMA (m/w)

Am Institut für Allgemeinmedizin (ifam), Forschungsschwerpunkt Suchtforschung und klinische Epidemiologie, Fakultät für Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sind zum 1. Juli 2017, bzw. 1. August 2017

vier Teilzeitstellen (70%) für

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Wissenschaftliche Mitarbeiter

für zunächst 2 Jahre zu besetzten. Die Stellenausschreibung erfolgt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojektes zur Implementierung der S3-Leitlinie „Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums“ in der hausärztlichen Praxis.

Der Arbeitsvertrag wird mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf geschlossen.

In diesem Projekt sollen Hausärztinnen/Hausärzte darin geschult werden, die Kurzberatung zur Tabakentwöhnung leitliniengerecht anzubieten. Im Rahmen einer Effektevaluation sollen zwei unterschiedliche methodische Ansätze hausärztlicher Kurzberatung („5A“- und „ABC“-Methode) miteinander verglichen werden und deren Einfluss auf die hausärztliche Beratungshäufigkeit sowie auf die Rate von Rauchstoppversuchen seitens der Patienteninnen/Patienten analysiert werden.

Wir bieten

Wir bieten ein wissenschaftlich stimulierendes Umfeld mit internationalen Kooperationen sowie Freiraum zum selbständigen Arbeiten und zur persönlichen/fachlichen Weiterentwicklung in einem jungen, multidisziplinären Team mit flachen Hierarchien. Bei Interesse besteht die Möglichkeit der Promotion.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein relevanter Hochschulabschluss (z.B. Psychologie, Soziologie, Public Health, Medizin), gute organisatorische und kommunikative Fertigkeiten, sowie eine im hohen Maße selbständige Arbeitsweise mit gleichzeitiger Teamfähigkeit. Da die Datensammlung bei Patienten/innen in Hausarztpraxen in der Umgebung von Düsseldorf stattfindet, sind der Besitz einer Fahrerlaubnis und die Verfügbarkeit eines eigenen Autos von Vorteil.

Aufgaben

Wir suchen vier Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter (70%) für die Durchführung und Auswertung dieser Effektevaluation. Zu den Aufgaben gehören die angeleitete und im Verlauf selbständige Rekrutierung von Hausarztpraxen, das Sammeln von Daten bei Patienteninnen/Patienten in den Hausarztpraxen mittels strukturierter Fragebögen, die postalische Nachbefragung, die Verarbeitung und statistische Auswertung von Daten, die Mitarbeit an Veröffentlichungen von Ergebnissen in (inter)nationalen Fachzeitschriften und auf Fachkongressen sowie die aktive Teilnahme in Forschungsnetzwerken.

Frist 10.05.17

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© 2017 Lehrstuhl für Medizinmanagement